Die
Umlaufbahn Seiser Alm hat hinsichtlich ihrer Gründung
eine langjährige Geschichte und eine wahre Pionierleistung
aufzuweisen. Die Idee der Verbindung zwischen St. Ulrich
und der 800 m höher gelegenen Seiser Alm stammt
aus dem Jahre 1929, obwohl die wahre Verwirklichung
einer 16 Personen-Pendelbahn erst im Jahre 1935 verwirklicht
werden konnte. Der Wintertourismus im Grödnertal
begann in den darauf folgenden Jahren zu blühen,
sodass die Personenleistung der Bahn angepasst werden
musste. 1953 und 1969 folgten daher auf der gleichen
(1870 m langen) Trasse zwei neue Pendel-Seilschwebebahnen
mit einer (der letzteren) Höchstleistung von 550
Personen/Stunde. Die 70er und 80er Jahre brachten einen
noch größeren Aufschwung im Fremdenverkehr,
sodass die Wartezeiten immer länger wurden und
die Planung eines neuen Systems für eine „Direttissima“
zu den inzwischen 20 Liften und den vielen Loipen- und
Wanderwegen auf der größten Skialm Italiens
begann.
Die jetzige Zweiseil-Umlaufbahn nahm ihren Betrieb zu
Weihnachten 1999 auf und bewältigt mit ihren 3515
Personen-Kabinen eine Förderleistung von bis zu
4000 Personen/Stunde. Die Auffahrt dauert heute ca.
5 Minuten in den Kabinen mit 9 Sitz- und 6 Stehplätzen.
| Alte
Fotos |
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1935 |
1970 |
1990 |
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